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Handdruckspritze
Die sogenannte Handdruckspritze hat ihren Ursprung bereits im 17/18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit leistete sie bereits einen wichtigen Beitrag im Feuerlöschwesen.
Damals wurde sie noch von bis zu 14 kräftigen Männern gezogen und bedient.
Der Wasserstrahl solch einer Pumpe reichte bis zu 50 Meter weit.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts installierte man die Pumpen dann auf Wagen, die von 2 bis 4 Pferden gezogen wurden. Diese Pferde wurden meistens von Bauern und Gutshöfen aus den Ortschaften ausgeliehen. Mit solch einem Pferdefuhrwerk war man dann schneller am Einsatzort, als vorher zu Fuß.
Solch eine antike, von Pferden gezogene Handdruckspritze, schmückt heute noch die FFW Zscherben. Über 100 Jahre alt ist Sie noch voll funktionstüchtig, die alten Dichtungen aus Schweineleder sind, wenn sie nass werden, nach wenigen Augenblicken dicht, auch die Ansaugfunktion geht noch problemlos.
Noch etwas humorvolles zur Sache: Damals gab es weder Glocken noch Sirenen. Es blieb der Mannschaft auf dem Wagen vorbehalten, durch lautes rufen und schreien auf ihr rapides Nahen aufmerksam zu machen, und sich den Weg freizukämpfen.
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Tragkraftspritzenanhänger TSA-Magirus von 1935
Ein Schmuckstück der Zscherbener Feuerwehr ist dieser rote Kollege aus Ulm, der gute alte TSA von Magirus gebaut, angeschafft 1935. Er hat Holzräder mit Vollgummibereifung. Laut Aussagen älterer Kameraden bis Ende der 70er-Anfang 80er Jahre voll im Einsatz. Die Spritze ist eine Magirus TS 4. Sie sieht noch super aus und soll auch noch laufen. Es hat sich aber lange keiner mehr dran getraut, aber sie soll bald mal wieder laufen. Zu diesem Gerät steht hier in nächster Zeit mehr, wir arbeiten daran.
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